Nach dem Studium (Musik, Philosophie und medizinische Fellpflege auf Lehramt) entschied sich Matthies, Journalist zu werden. Die im Marburger Tierheim entstandene Undercoverreportage Nimm mich mit! bescherte ihm einen Job als Redakteur beim Discovery Channel. Dort entstanden hochkarätige Dokumentationen, darunter der für den Naturfilm-Oscar nominierte Streifen Jip und Jep – zwei Affen auf dem Highway.
Auf dem Höhepunkt seines Ruhms zog sich Matthies aus der Öffentlichkeit zurück. Wanderjahre. Matthies bereiste die deutschen Zoos und zoologischen Gärten und etablierte sich als Verfasser von Zookatalogen. In Berlin lernte er Rays Sippe kennen, was ihn zu dem Roman Ausgefressen animierte.

 

Matthies Letzte Runde

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Margret Nissen wurde 1938 als viertes Kind von Albert Speer in Heidelberg geboren. Sie studierte klassische Archäologie, Ur- und Frühgeschichte sowie Vorderasiatische Sprachen. Sie lebte drei Jahre in Bagdad, anschließend ebenso lange Zeit in Chicago und absolvierte dort eine Ausbildung zur Photographin. Als solche arbeitete sie bei der Stiftung Topographie des Terrors.

 

Sind Sie die Tochter Speer?

 

Matthias Oden studierte Geschichte, Politikwissenschaft und Ethnologie. Nach einem Volontariat bei der Financial Times Deutschland arbeitete er als Redakteur und übernahm anschließend die Redaktionsleitung des Lifestylemagazins Business Punk. Danach war er als stellvertretender Chefredakteur der Werbe- und Kommunikationsfachzeitschrift Werben & Verkaufen tätig. Er ist Träger des Hans-Strothoff- und des Deutschen Journalistenpreises.

 

Junktown

 

 

 

Florian Opitz wurde 1973 in Saarbrücken geboren. Er ist Filmemacher, Autor und Journalist und hat an den Universitäten Heidelberg und Köln Geschichte, Psychologie sowie Englische und Amerikanische Literaturwissenschaften studiert. 2000 hat er sein Studium mit dem Magister Artium abgeschlossen. Seit 1998 macht Florian Opitz Dokumentarfilme. Er entwickelte und produzierte zahlreiche Dokumentationen für verschiedene deutsche und europäische Sender und gab als Gastdozent an verschiedenen Hochschulen Seminare zum Thema Dokumentarfilm. Für seinen letzten Dokumentarfilm Der große Ausverkauf wurde er 2009 mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Der Film war darüber hinaus vornominiert für den Deutschen Filmpreis 2008. Er wurde auf über 35 internationalen Filmfestivals eingeladen und lief in 8 Ländern im Kino. Er war einer der fünf erfolgreichsten deutschen Dokumentarfilme im Kinojahr 2007.

 

Speed-TB-s

Speed-s

 

 

Helmut Oehring wurde 1961 in Ost-Berlin geboren. Als Musiker und Komponist ist er Autodidakt und schrieb erst im Alter von 25 Jahren seine erste Musik nieder. Mit 29 Jahren wurde er Meisterschüler an der Akademie der Künste zu Berlin, zu deren Mitglied er 2005 gewählt wurde.
1994 bis 1995 war er Stipendiat an der Villa Massimo in Rom und erhielt seitdem zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Hanns-Eisler-Preis des Deutschlandsenders Kultur, den Orpheus Kammeroper Preis Italien, den Schneider-Schott-Preis, den Hindemith-Preis ebenso wie den Arnold-Schönberg-Preis. Er komponiert sowohl Kammermusik wie auch große Oper, Film- wie auch Solo-Musiken. Sein gesamtes Schaffen umfasst bis heute rund 200 Werke.

 

Mit anderen Augen-s

 

Jon Flemming Olsen ist Gründer, Sänger und Gitarrist der Countryband Texas Lightning, die 2006 mit ihrem Grand Prix-Beitrag No No Never die Charts enterte und mit Gold- und Platinpreisen ausgezeichnet wurde. Seit 2004 spielt Olsen den Imbisswirt Ingo in der Grimme-preisgekrönten Improvisationskomiksendung Dittsche – Das wirklich wahre Leben. Außerdem ist Olsen Designer von Musikprodukten und hat etliche Cover-Artworks für Künstler wie Udo Lindenberg, Annett Louisan, Stefan Gwildis, Selig und Phillip Boa entworfen.

 

In 16 Tagen um die Wurst-s

Der Fritten Humboldt-s

 

 

Klemens Pütz ist promovierter Meeresbiologe und Deutschlands einziger Pinguin-Forscher. Seit rund 30 Jahren erforscht er das Leben der Pinguine. 2004 erwarb der von ihm gegründete Antarctic Research Trust vier kleine, unberührte Falklandinseln namens Rum, Brandy, Whiskey und Sea Lion Easterly – Brutstätte für Hunderttausende Pinguine. Der Kauf der vier Inseln ist ein bedeutender Baustein seines großen Anliegens, den Lebensraum für die tierischen Bewohner der Antarktis und der Subantarktis zu erhalten. Mit viel Kreativität und gegen große Widerstände hat Klemens Pütz seinen Traum verwirklicht; und obwohl er mittlerweile eine Familie in Norddeutschland hat, zieht es ihn doch jeden Winter dorthin zurück. Regelmäßig gibt er auch als Expeditionsleiter auf verschiedenen Kreuzfahrten in der Antarktis und den Falklandinseln seine Faszination für die Landschaft und ihre Bewohner weiter und geht mit Touristen auf Entdeckungsreise.

 

 

 

 

 

Jean Peters, Jahrgang 1984, studierter Politikwissenschaftler und gelernter Kinderclown, ist Aktionskünstler und gründete 2013 das Peng Kollektiv für zivilen Ungehorsam und Subversion. In seiner Arbeit verbindet er die Mittel der Performance-Kunst und Medien-Inszenierungen, klassischer Kampagnenarbeit sowie investigativer Recherche. Mit Peng infiltrierte er u.a. die Medienarbeit von Konzernen wie Shell, Google oder Vattenfall, rief zur innereuropäischen Fluchthilfe auf und gründete einen temporären Aussteiger*innenverein für Geheimdienstmitarbeiter*innen. Wenn die Faschist*innen an die Macht kommen, will er zumindest damit prahlen können, dass er alles dagegen tat, was ihm einfiel.

 

 

 

 

 

Franca Parianen, geboren 1989 bei Osnabrück, arbeitet am Max Planck Institut für Kognitions-und Neurowissenschaften in Leipzig in der Arbeitsgruppe soziale Neurowissenschaften. Nach ihrem Doppeldiplom in Public Administration (Politik, Soziologie, Ökonomie, Jura) an den Universitäten Münster und Twente schloss sie in Utrecht den Master in Kognitions-und Neurowissenschaften ab. In dieser Zeit hat sie auch am Helmholtz Institute in Utrecht und der Bremer Jacobs University geforscht. Seit 2014 ist sie Science Slammerin, gewann im selben Jahr die Ostdeutschen Meisterschaften und war somit Bundesfinalistin im Science Slam. Franca Parianen lebt zusammen mit ihrem Mann in Leipzig.

 

Buch s color

 

 

 

Stephan Puchner, geboren 1971, ist Absolvent der Hochschule für Fernsehen und Film in München und wurde als Regisseur und Autor für seine Kurzfilme mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet (u. a. offizieller Wettbewerbsbeitrag bei den Internationalen Filmfestspielen Cannes und Hessischer Filmpreis).
1997 und 1998 war er für die Projektentwicklung von Bernd Eichingers Constantin Film zuständig und betreute die Entwicklung zahlreicher Kino- und Fernsehfilme.
Seit 1999 ist Stephan Puchner freischaffender Drehbuchautor und schrieb u. a. 2004 den von Wim Wenders produzierten Musikfilm Música Cubana – The Sons of Buena Vista und 2007 den von Bernd Eichinger produzierten Kinofilm Pornorama, bei dem Marc Rothemund (Sophie Scholl) Regie führte.
Seit 2003 unterrichtet er an der Hochschule für Fernsehen und Film Drehbuch und Dramaturgie.

 

Nebelheim