Nach dem Roman Die Habenichtse, für den sie den Deutschen Buchpreis erhielt, legt Katharina Hacker nun Überlandleitung vor: Prosagedichte, die Zwischenräume und -zeiten zwischen Imagination und Realität betreten, sprachliches Neuland erschließen, »während die Landschaft sich unter dem täglichen Blick abnutzt«.
Wege in die Städte, durch Berlin und ins Frankfurter Umland; Straßenszenen vorm Fenster, die verwahrloste Wohnung einer verstorbenen Nachbarin; Staub, Schnee, Schlaf und Schwere. Den produktiven Brachen gilt Katharina Hackers intensivste Wahrnehmung – einer Dämmerung, in der die Dinge das Nichts berühren, um sich bei zunehmendem Licht neu zu formieren.
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