Marcel Maas

Kulturtagebuch


Leben und Schreiben in Hildesheim.

Herausgegeben von Stefan Mesch und Kai Splittgerber.
Seit den Überraschungserfolgen von jungen Autorinnen und Autoren wie Juli Zeh, Paul Brodowsky und Sasa Stanisic steht das Konzept »Schreibschule« im Mittelpunkt aller Diskurse um junge Literatur: Kann man Schreiben lernen? Oder ist Kreativität in Gefahr, sobald sich unreife Zwanzigjährige an den Literaturinstituten in Leipzig, Biel oder Hildesheim zum Diplomschriftsteller ausbilden lassen? Wie beeinflusst die Institutionalisierung des eigenen Talents das Schreiben? Wie verändern sich Menschen und ihre Texte in der flirrenden Treibhausatmosphäre aus Konkurrenz und Kollektiv, aus Regelpoetik und Rebellion?
In Kulturtagebuch: Leben und Schreiben in Hildesheim öffnen 16 Hildesheimer Schreibschüler den Blick in ihre Werkstätten. In ihren privaten und akademischen Tagebüchern beleuchten sie ein Semester lang den »Strudel der Besonderheit«, in dem sie sich behaupten müssen:
Journalismus, hart an der Grenze zur Prosa.
Selbstdarstellung, hart an der Grenze zur Entblößung.
Schreiben über das Schreiben, nach den dramaturgischen Regeln einer Reality-Soap.


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