Strandpiraten des Lebens erinnert mich an John Steinbecks
Straße der Ölsardinen: traumverlorene, rauschumwölkte Idyllik
eines Kifferparadieses, beschrieben von einem Simplicissimus, so
zeitlupengenau, dass man eintauchen kann in dieses Insel-
Dasein von Außenseitern der Sehnsucht, die doch etwas ganz
anderes will: einen Frieden, in dem man versteht, warum wir so
sind, wie wir sind, und was wir werden könnten. Dass Thorsten
Nesch auf dieser Reise auch gelernt hat, was Flucht ist, macht
seinen Erfahrungsbericht zu einer Hoffnung jenseits von Worten.
Hadayatullah Hübsch
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