Mit einem verständnisvollen Augenzwinkern und sicherem Gespür für die Feinheiten zwischenmenschlicher Beziehungen widmet sich Hans G. Raeth einem ganz großen Thema: der Kunst der Beleidigung – ein praktischer Ratgeber für alle Spötter, Miesmacher und alle, die es werden wollen. Gleichsam bietet dieses Buch eine kleine Kulturgeschichte der Beleidigung, die viele verschiedene Facetten der Verunglimpfung historisch nachzeichnet: Exemplarisch macht Hans G. Raeth dies fest an bekannten Persönlichkeiten der Vergangenheit bis hinein in die Gegenwart: Von Diogenes über Voltaire, Wedekind und Tucholsky bis zu Reich-Ranicki. Dabei stellt sich immer wieder die Frage: Was sind die goldenen Regeln des richtigen Beleidigens? Und wo entpuppt die Beleidigung sich als wahrhaft gefährliche rhetorische Waffe? Abgerundet wird das Sujet mit der Darstellung juristischer Fallbeispiele und Urteile.
