Anrufe unermüdlicher Bankberater und Wörter wie »Bundesschatzbrief« entlockten Heike Faller lange Zeit ein Gähnen. Um Zahlenpost schlug sie einen Bogen, den Wirtschaftsteil der Zeitung verschmähte sie. Ihr Geld lag auf dem Sparkonto und rührte sich wenig. Sie verpasste die Höhenflüge der New Economy, aber auch deren Absturz.
Dann, Anfang 2008, entschließt sie sich zu einem Experiment. Sie verabschiedet sich für ein Jahr aus ihrer Redaktion und begibt sich in die fremde Welt des Geldes, unter Spekulanten, Investoren, Hedgefondshaie, Superreiche, Spieler – auf der Suche nach riskanten Anlagen. Ihr Ziel: das eingesetzte Geld zu verdoppeln.
Bereitwillig weihen Börsenakteure sie in ihre Geheimnisse ein, erstaunt stellt sie fest, wie schnell sie selbst dem Sog des Finanzmarktes erliegt. In einer wunderbaren Mischung aus journalistischer Recherche, Selbstbeobachtung und Erfahrungsbericht, die viele komische Momente enthält, beschreibt sie ihre Erlebnisse an den Finanzplätzen dieser Welt und erzählt, wie sie versucht, der Krise zu trotzen.

Heike Faller
Sachbuch
DVA 2009

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Cem Gülay gehörte zu den ersten Gastarbeiterkindern, die Abitur machten und eigentlich studieren wollten. Doch der Drang nach Anerkennung gab eine andere Richtung vor: das schnelle Geld. So wurde aus einem hoffnungsfrohen, intelligenten und rhetorisch begabten Jungen ein Gangster, der es mit allen aufnahm und sehr schnell in der Unterwelt aufstieg. Mit Anfang 30 gelang ihm dann das, was so wenigen gelingt: der Ausstieg.
Seinen Weg und das, was ihn umtreibt, nämlich die Frage, wie das, was geschehen ist, geschehen konnte und was geändert werden muss, damit sich die Umstände junger Menschen mit Migrationshintergrund ändert, das beschreibt Cem Gülay in seinem Buch Türken-Sam. Dabei hält er nicht hinter dem Berg mit Kritik, weder an sich noch an der Gesellschaft, in der er lebt. Und macht uns aufmerksam auf einen Umstand, der erstaunlicherweise den wenigsten bisher bekannt ist: dass wir auf einem Pulverfass sitzen, ähnlich dem der französischen Vorstädte. Der Ernst der Angelegenheit hindert den Autor jedoch nicht, den Leser auch immer wieder zum Lachen zu bringen ob der Absurdität mancher Situation.

Cem Gülay und Helmut Kuhn
Sachbuch
dtv Premium 2009; dtv 2012

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Hannover, Ende des 17. Jahrhunderts: Während am Hof des Kurfürsten Ernst August Karneval gefeiert wird, verschwindet unter mysteriösen Umständen der schillernde Graf Königsmarck. Was steckt dahinter? Spielschulden? Oder hat ihn seine fatale Liebe zur Kurprinzessin ins Verderben geführt? Gemeinsam mit dem Bauernmädchen Marie versucht Antoine de Montagnac, das Geflecht der Intrigen und Geheimnisse zu durchdringen.

Pressestimmen:

»Youkhana präsentiert ein opulentes Sittengemälde mit phantasievoll ausgemalten Szenen des barocken Lebens und lädt den Leser zu einer Zeitreise in die Vergangenheit Hannovers ein.« Hannoversche Allgemeine Zeitung, 13. Januar 2009

»Sargon Youkhanas Roman über die Affäre Königsmarck präsentiert eine Lösung, die durchaus plausibel klingt, und strotzt nur so vor barocker Lebensfreude.« Brigitte, 3. Juni 2009

Sargon Youkhana
Belletristik
List TB 2009

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Ist es der Mut der Verzweiflung, der den bislang für die Rätselecke zuständigen Redakteur Nikolas Sender dazu treibt, auf einer Redaktionssitzung des Reisemagazins den Themenvorschlag »Pauschaltourismus« ins Spiel zu bringen?
Sein Chef reagiert prompt und schickt ihn auf eine sechswöchige Tour ins Nirwana des Urlaubs von der Stange. Als besondere Gemeinheit stellt er ihm die ungeliebte, aus Flugangst bislang kaum über Sylt hinausgekommene Kollegin Nina Blume aus dem Ressort »Weltreisen« an die Seite. Und recht bald werden die beiden das komische Gefühl nicht mehr los, Teil eines abgekarteten Spiels zu sein ...

Tom Liehr
Belletristik
atb 2009

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