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Philipp Peyman Engel erhält Ricarda-Huch-Preis 2024

Philipp Peyman Engel erhält den Ricarda-Huch-Preis 2024 der Wissenschaftsstadt Darmstadt.

»Philipp Peyman Engel setzt sich gegen Antisemitismus ein und engagiert sich für das jüdische Leben in Deutschland. Seine Arbeit steht im Einklang mit den Werten von Ricarda Huch, nämlich Humanität und Völkerverständigung«, würdigt Oberbürgermeister Hanno Benz den Preisträger.

Den nach der deutschen Schriftstellerin Ricarda Huch benannten Preis vergibt die Wissenschaftsstadt Darmstadt seit 1978 in der Regel alle drei Jahre. Ursprünglich wurde er ins Leben gerufen, um Schriftstellerinnen und Schriftsteller zu ehren, die in ihren Werken das Bewusstsein für die Einheit der deutschen Nation aufrechterhalten. 1992 wurde der Preis jedoch modifiziert und erweitert, um auch Inhalte zu würdigen, die die Ideale der Humanität und Völkerverständigung als Werte der historisch-kulturellen Identität der europäischen Gesellschaft fördern.

Die Preisverleihung findet am 24. September 2024 in Darmstadt statt. Wir gratulieren Philipp Peyman Engel herzlich!

Lukas Rietzschels Theaterstück Teil der Autor:innenTheaterTage in Berlin

Das Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau wurde eingeladen, seine Inszenierung von Lukas Rietzschels Theaterstück Das beispielhafte Leben des Samuel W. im Rahmen der Autor:innenTheaterTage im Deutschen Theater aufzuführen. Die Autor:innenTheaterTage sind ein Gipfeltreffen der besten Gegenwartsdramatik. Die erste Vorstellung von Rietzschels Stück am 4. Juni stieß auf großen Beifall.

Rietzschel schildert in diesem Stück eine Wahlversammlung, auf der Politiker:innen und Wähler:innen, Presse und Parteikolleg:innen, politische Gegner:innen aufeinandertreffen. Die Spannung ist groß kurz vor der Wahl. Es gibt zwei aussichtsreiche Kandidaten – den Bürgermeister und Samuel W. – und jede Menge Fragen: „Wer ist Samuel W.? Ein Gedanke? Eine Idee? Steht Samuel W. für einen Ort? Oder für eine Zeit? Ist er wir?”

Buchpremiere von Haneen Al-Sayeghs Debütroman Das unsichtbare Band

Am 10. April hat Haneen Al-Sayegh im Literaturhaus Berlin die Premiere ihres Debütromans Das unsichtbare Band gefeiert. Sie sprach bewegend über das Buch, das von ihrem eigenen Leben als junge Frau in der ultrastrengen Religionsgemeinschaft der Drusen in den Bergen des Libanon inspiriert ist, mit der Radiomoderatorin Marie Kaiser. Die deutschen Passagen wurden von Alexandra Sagurna gelesen, die auch die Stimme des Hörbuchs ist.

Die Auszüge gaben einen Einblick in einen poetischen, anrührenden Text über Freiheit, Tradition, die Ambivalenz der Gefühle und das Band, das die Frauen der arabischen Welt verbindet und für eine gerechtere Gesellschaft kämpfen lässt. Die Veranstaltung wurde auch aufgezeichnet und ist hier abrufbar.

Live-Musik und Kuchen bei Thorsten Glotzmanns Buchpremiere

Am 9. April hat Thorsten Glotzmann im Pfefferberg Theater in Berlin die Premiere seines erzählenden Sachbuchs Herr G. hat Angst gefeiert.

In dem Buch geht es um den dem Autor nicht unähnlichen Herrn G., seine Angst und seinen Umgang damit. In einem unterhaltsamen, aber gleichzeitig nachdenklichen Gespräch tauschte Thorsten Glotzmann sich mit Ronja von Rönne über das Thema Angst aus. Zwischendurch sang und spielte er mit der Gitarre, begleitet durch ein Schlagzeug, eigens geschriebene Lieder. Am Ende gab es für alle ZuschauerInnen einen optisch an das Buchcover angelehnten, kunstvollen Kuchen von Cakes Berlin.