Jung, jüdisch, wütend
Nach dem 7. Oktober 2023 hat sich alles verändert. Junge Jüdinnen und Juden in Deutschland spüren täglich, wie die Bedrohung wächst – an Unis, in sozialen Medien, auf der Straße. Hanna Veiler, Präsidentin der European Union of Jewish Students, gibt dieser Generation eine Stimme. Sie erzählt von der Hoffnung einer neuen jüdischen Gemeinschaft, die Deutschland mitgestalten wollte – und wie diese Hoffnung der Angst weicht. Ein bewegendes Zeugnis vom Ringen um Identität und Zukunft. Denn zwischen Wut und neuem Selbstbewusstsein steht die Frage: bleiben oder gehen?
In „Jung, jüdisch, wütend“ gibt Hanna Veiler einer jungen jüdischen Generation eine Stimme. Drei Jahre nach dem 7. Oktober spricht sie über ihre Wut, über Antisemitismus und ihre Enttäuschung über die politische Linke.
Hanna Veiler beschreibt in "Jung, jüdisch, wütend" die Erfahrungen junger Jüdinnen und Juden mit Einsamkeit, Enttäuschung und Solidarität nach dem 7. Oktober.
Die 28-jährige Baden-Badenerin mit belarussischen Wurzeln gehört zu den prominentesten Stimmen einer jungen jüdischen Generation, die Missstände offen anspricht und sich einen Platz in der Mitte der deutschen Gesellschaft erkämpfen will.