Franziska Heinisch, Jahrgang 1999, wollte früher Bürgermeisterin werden, heute ist sie Aktivistin. Alles, was sie politisch kennt, sind Krisen. Das hat sie seit jeher angetrieben, eine eigene politische Vision zu entwickeln und für diese einzustehen. Sie kämpft gegen die Klimakrise, für einen Turnaround unserer Wirtschaftsweise und für soziale und globale Gerechtigkeit. Franziska Heinisch organisiert Menschen auf der Straße und sucht die Konfrontation mit Verantwortlichen. Sie streitet in Talkshows und im Feuilleton, im eigenen Umfeld und mit EntscheidungsträgerInnen. Wann immer ihre Wut auf die gesellschaftlichen Machtverhältnisse überhandnimmt, bringt sie diese zu Papier - in tiefer Überzeugung, dass es besser geht. 

Ihr Zeit-Artikel zum Klimastreik Sauer auf unsere Eltern vom Frühjahr 2019 legte den Grundstein für den im Herbst 2019 erschienenen Spiegel-Bestseller Ihr habt keinen Plan, darum machen wir einen, den sie mit sieben Co-AutorInnen aus dem Jugendrat der Generationen Stiftung verfasste. Im Frühjahr 2021 ist ihr Buch Wir haben keine Wahl. Ein Manifest gegen das Aufgeben im Blessing Verlag erschienen. 

Franziska Heinisch studiert Jura und lebt in Berlin.

 

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Max Heberer wurde 1987 geboren und hat in Regensburg Psychologie und Rhetorik studiert. Er hat jahrelang als Unternehmensberater gearbeitet, bis er sich 2018 dazu entschied, eine Pause einzulegen und in den Bergen abseits der Zivilisation Ruhe und Authentizität zu suchen. Heute arbeitet er weniger, lebt mit seiner Freundin in einer hellen Wohnung am Stadtrand mit Ausblick auf Wald und Weinberge - und ist damit erstaunlich zufrieden.

 

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Petra Hardt wurde 1954 in Frankfurt am Main geboren. Nach dem Studium der Romanistik in Paris und Freiburg arbeitete sie 40 Jahre lang als Rechte- und Lizenzhändlerin in deutschen Verlagen. Sie hat zum internationalen Buchhandel publiziert und als Dozentin an verschiedenen Universitäten, auch im Ausland, unterrichtet. Seit 2019 ist Petra Hardt freie Autorin und und als Beraterin im internationalen Verlagsgeschäft tätig. Ihr literarisches Debüt Fernlieben ist im Insel Verlag erschienen und wurde bereits ins Englische, ins Griechische und ins Arabische übersetzt.

 

Loving at a Distance

Fernlieben (Griechisch)

Fernlieben (Arabisch)

Fernlieben

 

Florian Havemann wurde 1952 in Ost-Berlin geboren. Er ist der Sohn des bekannten DDR-Regimekritikers Robert Havemann. 1968 wurde Florian Havemann verhaftet, weil er gegen die brutale Niederschlagung des Prager Frühlings protestierte. 1971 floh er in den Westen, wo er als Elektriker, Beleuchter und Hausmeister arbeitete, zuletzt in der Akademie der Künste Berlin. 1974 bis 1977 lernte er Schauspiel bei Hermann van Harten, 1974 bis 1979 studierte er zunächst Graphik-Design, dann Bühnenbild bei Achim Freyer an der Hochschule der Künste. 1977 inszenierte er einen Abend mit Texten des russischen Futuristen Velimir Chlebnikow: Auszüge aus den Tafeln des Schicksals. 1978 begann seine Arbeit an einem Theaterstück über Albert Speer. 1985 gründete er ein Theaterlaboratorium. Von 1986 an arbeitete er 15 Jahre lang als Reinigungskraft. 1989 schrieb er ein Theaterstück über Rosa Luxemburg (Rosa). 1999 wurde er zum Laienrichter am Verfassungsgericht des Landes Brandenburg berufen. 2002 übernahm er die PDS-Kandidatur für den Bundestag auf der sächsischen Landesliste. Von 2002 bis 2009 arbeitete er an einem Theater-Zyklus über Politiker. Von 2003 bis 2011 gab er zusammen mit Daniel Küchenmeister und Helge Meves online die Zeitschrift für unfertige Gedanken heraus. 2007 erschien sein Buch Havemann über die eigene Familie bei Suhrkamp und löste einen heftigen Skandal aus. Von 2009 bis 2013 arbeitete er als Berater des Linke-Politikers Gregor Gysi im Bundestag. Seit 2019 betreibt Havemann eine Galerie in Berlin, gesponsert vom deutsch-amerikanischen Unternehmer Albert Wenger.

 

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Christina Horsten ist New York-Korrespondentin der Deutschen Presse-Agentur dpa. Sie wuchs in Bonn, Prag und in Berlin auf, wo sie an der Freien Universität promovierte. Für die dpa kehrte sie 2012 zurück in ihre Geburtsstadt New York und lebt dort heute mit Felix und der kleinen Tochter Emma.

 

Stadtnomaden s

 

 

 

 

 

 

Dirk Höner, 1975 in Beckum in Westfalen geboren, studierte zunächst Sportwissenschaften, bevor er anschließend an die Freie Journalistenschule ging. Nach Stationen beim WDR und als Autor von TV-Produktionen arbeitet er seit 2004 bei stern TV als Redakteur.

 

Herrenhemd s

 

 

 

Tabea Hertzog, geboren 1986, studierte Kunstgeschichte, Germanistik und Psychologie in Berlin sowie Literarisches Schreiben in Hildesheim. 2013 war sie für den Retzhofer Dramapreis nominiert, 2015 Stipendiatin der Nes Artist Residency in Island. 2016 nahm sie an der Schreibwerkstatt der Jürgen Ponto Stiftung teil. Sie arbeitet zudem als Fotografin.

 

Himmel Meer s

 

 

 

 

Nicolas Hénin, 1975 in Le Mans in Frankreich geboren, ist freier Journalist, unter anderem für ARTE, Le Point. Nicolas Hénin hat über Jahre hinweg regelmäßig aus den Konfliktgebieten im Irak, in Libyen und Syrien berichtet und unter anderem die Schlacht um Bagdad und die Eroberung von Raqqa persönlich miterlebt. 2013 wurde er in Syrien von Dschihadisten entführt. Hénin konnte im April 2014 zusammen mit Pierre Torres, Didier François und Edouard Elias von der französischen Regierung befreit werden. Im Februar 2015 erschien die französische Ausgabe seines Buch Jihad Academy: Nos erreurs face à l'Etat islamique im Verlag Fayard.

 

IS und die Fehler des Westens s

 

 

 

 

Meinrad Heck wurde 1957 geboren. Ab 1979 arbeitete er als Journalist, u. a. als Korrespondent der Stuttgarter Zeitung. Er lebt in Karlsruhe und ist seit 1997 freiberuflich tätig. 1987 erhielt er den Theodor-Wolff-Preis, für seine Flowtex-Recherche wurde er 2001 mit dem Wächterpreis ausgezeichnet.

 

der flowtextskandal-s

 

 

 

Katharina Hacker wurde 1967 in Frankfurt geboren und wuchs dortselbst auf. Sie absolvierte ein Studium der Philosophie, Geschichte und Judaistik in Freiburg und Jerusalem. Von 1990 bis 1996 lebte sie in Jerusalem und Tel Aviv und arbeitete außerdem als Übersetzerin aus dem Hebräischen. Für Die Habenichtse erhielt sie 2006 den Deutschen Buchpreis. Katharina Hacker lebt mit ihrer Familie in Berlin.

 

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